Skulpturenpark
Alter Friedhof
Der heutige „Alte Friedhof“ an der Bahnhofstrasse, im Zentrum von Halle, gelegen, wurde im April 1828 als kirchlicher Friedhof eingeweiht. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden die Menschen auf dem Kirchhof der St. Johanniskirche bestattet, denn man glaubte, in unmittelbarer Nähe des Gotteshauses sei der Weg in den Himmel kürzer.
Schon seit Jahren reichte der Platz dort aber nicht mehr aus und die Überbelegung des Kirchhofes drohte zur Gesundheitsgefährdung zu werden. Diese Friedhofsverlegungen im Ravensberger Raum und in ganz Preußen gehen auf Friedrich den Großen, den „Aufklärer auf dem Thron“, zurück.
Sein „Allgemeines Preußisches Landrecht“ von 1794, enthielt ein Gesetz, nach dem es aus hygienischen Gründen verboten war, Leichen innerhalb der Wohnbebauung zu begraben. Diese Hygienevorstellungen basierten auf wissenschaftlichen Forschungen. Das war damals etwas vollkommen Neues und so wundert es nicht dass die Einrichtung dieses Friedhofes bei den Haller Bürgern zu Beginn auf Widerstand stieß. Der „Alte Friedhof“, der damals außerhalb der Stadt lag, ist ein gut erhaltenes Beispiel für viele Friedhofsanlagen, die in dieser Zeit nach rationalen, hygienischen und ökonomischen Gesichtspunkten angelegt wurden.
Gut sichtbar ist heute noch die historische Planung, (s. Plan) mit den Lindenalleen, den außen liegenden Erbbegräbnissen und dem mittleren Feld – die große Freifläche in der Mitte - für die Reihengräber der „einfachen Leute“.
Da schon seit vielen Jahren auf diesem Friedhof nicht mehr bestattet wird, möchte die Stadt Halle ihn heute als Parkanlage genutzt sehen, in der die Menschen sich eine kurze Auszeit aus der Hektik des Alltags gönnen sollen. Sie finden hier einen Ort des Gedenkens, der Erholung und der Kommunikation. Die alten Strukturen des Friedhofes mit seinen teilweise besonderen Grabmälern sollen erhalten werden, die hohen Bäume und das Grün fördern die Entspannung.
Nicht nur die Strukturen und Grabmale des alten Friedhofes lassen sich hier entdecken, die Besucher sind eingeladen sich auf eine kleine Entdeckungsreise zur Kunst zu begeben. An diesem Ort verbinden sich Natur, Traditionen und Kunst.
Es handelt sich nicht um eine temporäre Ausstellung, vielmehr wurden hier Skulpturen aufgestellt, die in den vergangenen Jahren zu Themen der Haller Bach-Tage entstanden sind und die hier nun für immer einen würdigen Ort gefunden haben. Hier leben die Erinnerungen an vergangene Bach-Tage weiter. Von Jahr zu Jahr wird eine neue Arbeit hinzukommen, in jedem Jahr zu einem anderen Thema, denn in jedem Jahr haben auch die Haller Bach Tage, die sich 2013 zum 50. Mal jähren, ein neues Thema.
Bei gezeigten Skulpturen handelt es sich überwiegend um Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern aus der Region. Dies ganz bewusst, da in Halle die Förderung von Kunstschaffenden einen großen Stellenwert hat.
Die Darstellungen, wie auch die eingesetzten Materialien sind sehr vielfältig, manche sehr realistisch gestaltet, andere wiederum eher abstrakt. Gearbeitet haben die Kunstschaffenden zu Themen wie „Exodus“, „Tanz“, „Wind -Bewegung“ , „Transformation“ oder „Kreuz“. Das zentrale Wegekreuz des Friedhofes, das früher in der Mitte gestanden hat, fehlt heute.
Etwa dort steht nun das Kreuz des Künstlers Johannes Schepp aus Borgholzhausen. Es ist wie eine Tür zum Durchgehen geöffnet und steht für das Aufgehobensein des Menschen auch nach seinem Tode.
Die Besucher des Parks können sich am Anblick der Kunstwerke erfreuen oder auch kritisch mit der künstlerischen Aussage auseinandersetzen. In dieser kleinen Oase ist Zeit und Ruhe dazu.
Sein „Allgemeines Preußisches Landrecht“ von 1794, enthielt ein Gesetz, nach dem es aus hygienischen Gründen verboten war, Leichen innerhalb der Wohnbebauung zu begraben. Diese Hygienevorstellungen basierten auf wissenschaftlichen Forschungen. Das war damals etwas vollkommen Neues und so wundert es nicht dass die Einrichtung dieses Friedhofes bei den Haller Bürgern zu Beginn auf Widerstand stieß. Der „Alte Friedhof“, der damals außerhalb der Stadt lag, ist ein gut erhaltenes Beispiel für viele Friedhofsanlagen, die in dieser Zeit nach rationalen, hygienischen und ökonomischen Gesichtspunkten angelegt wurden.
Gut sichtbar ist heute noch die historische Planung, (s. Plan) mit den Lindenalleen, den außen liegenden Erbbegräbnissen und dem mittleren Feld – die große Freifläche in der Mitte - für die Reihengräber der „einfachen Leute“.
Da schon seit vielen Jahren auf diesem Friedhof nicht mehr bestattet wird, möchte die Stadt Halle ihn heute als Parkanlage genutzt sehen, in der die Menschen sich eine kurze Auszeit aus der Hektik des Alltags gönnen sollen. Sie finden hier einen Ort des Gedenkens, der Erholung und der Kommunikation. Die alten Strukturen des Friedhofes mit seinen teilweise besonderen Grabmälern sollen erhalten werden, die hohen Bäume und das Grün fördern die Entspannung.
Nicht nur die Strukturen und Grabmale des alten Friedhofes lassen sich hier entdecken, die Besucher sind eingeladen sich auf eine kleine Entdeckungsreise zur Kunst zu begeben. An diesem Ort verbinden sich Natur, Traditionen und Kunst.
Es handelt sich nicht um eine temporäre Ausstellung, vielmehr wurden hier Skulpturen aufgestellt, die in den vergangenen Jahren zu Themen der Haller Bach-Tage entstanden sind und die hier nun für immer einen würdigen Ort gefunden haben. Hier leben die Erinnerungen an vergangene Bach-Tage weiter. Von Jahr zu Jahr wird eine neue Arbeit hinzukommen, in jedem Jahr zu einem anderen Thema, denn in jedem Jahr haben auch die Haller Bach Tage, die sich 2013 zum 50. Mal jähren, ein neues Thema.
Die Darstellungen, wie auch die eingesetzten Materialien sind sehr vielfältig, manche sehr realistisch gestaltet, andere wiederum eher abstrakt. Gearbeitet haben die Kunstschaffenden zu Themen wie „Exodus“, „Tanz“, „Wind -Bewegung“ , „Transformation“ oder „Kreuz“. Das zentrale Wegekreuz des Friedhofes, das früher in der Mitte gestanden hat, fehlt heute.
Etwa dort steht nun das Kreuz des Künstlers Johannes Schepp aus Borgholzhausen. Es ist wie eine Tür zum Durchgehen geöffnet und steht für das Aufgehobensein des Menschen auch nach seinem Tode.
Die Besucher des Parks können sich am Anblick der Kunstwerke erfreuen oder auch kritisch mit der künstlerischen Aussage auseinandersetzen. In dieser kleinen Oase ist Zeit und Ruhe dazu.
Ihr/e Ansprechpartner/in:
| Susanne Debour |
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Abteilung 3.1 - Ordnung, Schule, Kultur und Sport
- Kultur-Sachbearbeiterin, Leiterin Bürgerzentrum Rathaus I Ravensberger Str. 1 33790 Halle (Westf.) |
Telefon: 0 52 01 / 18 3 - 1 64
Telefax: 0 52 01 / 18 3 - 1 10 |





